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Die Zeitqualität 2018 – Die Ernährung

Die Zeitqualität 2018 – Die Ernährung

Gedanken zum Jahr 2018 und dem was war

Das Jahr 2017 liegt schon einige Zeit hinter uns damit auch die Thematik der Wiederkehr, unter der es gestanden und gewirkt hat. Der Wechsel in eine andere Zeit-Anforderung hat stattgefunden. Vor dem beginnenden Anlaufen des Räderwerkes unaufhaltsamer Veränderungen im Jahr der Ernährung 2018, wurde noch einmal alles, was nicht in den neuen Zeitbogen verschleppt werden darf, aus dem Tiefenkeller des Unbewussten nach oben, in die Dachkammer des Betrachtens gespült. Es war eine heftige Welle und jeder hatte sein persönliches Thema damit, konnte ihm nicht entkommen. Gut so, denn die Mitarbeit am großen Werk der Veränderung braucht zuvor Veränderung in uns selbst, braucht eine stabile Korrektur der Ausrichtung, um dieses NEUE entsprechend dem Geist der Zeit zu gestalten und nicht im Strudel der Ereignisse unterzugehen. Untergehen allerdings wird vieles, das unzeitgemäß sich noch zu behaupten versucht. Aber auch das ist gut so, denn was nicht mehr haltbar ist, das darf gehen. Es hat uns gedient, wir haben es genutzt und es hat sich abgenutzt.

Größere Veränderungen stehen immer unter dem Zeichen der Wiederkehr, denn es ist das Sinnbild für das bewegte Leben, das sich aus dem Samenkeim des Anfangs im Sinne von etwas Gegebenem entwickelt. Umkehr oder erneute Einkehr in das Leben sind mit ihm verbunden. Die vielen „Frühlinge“ die wir im Laufe des Lebens erleben, die uns immer wieder Antrieb zum Weiterschreiten sind, sind eine Wiederkehr der Kraft und der Motivation, es zu vollenden. Im Zeitfenster des Jahres 2018 schauen wir in den geöffneten Mund dessen, was wir das Leben nennen und dürfen erkennen, was unser spezifisches Hungergefühl ist. Zu erfahren, das alles Nahrung ist, das unser ganzes Tun und Sein ein Ausdruck von etwas Nährendem in uns selbst ist, das befreit und lässt uns staunend erkennen, wie präzise das Räderwerk der Bedingungen ineinandergreift. Das Nährende ist das uns stellvertretend von Vater und Mutter übereignete Potenzial, das sich im Samen der Wiederkehr versteckt.

Dass wir diesem Fundament unseres Daseins so nahe kommen durften, wie dies im vergangenen Jahr 2017 der Fall gewesen ist, sollte unser Herz erfreuen, denn dort ist alles, was wir sind. Nichts desto trotz: Es war anstrengend, es war herausfordernd, aber dadurch auch klärend und verbindend, was bedeutet, dass wir dieses Lebensfundament wieder als liebenswert und einzigartig erfahren dürfen.

Sicherlich werden auch die kommenden Zeiten viel von uns fordern, aber es trifft uns ja nicht unvorbereitet sondern in absoluter zeitlicher Stimmigkeit, wie wir bis hierher sehen können. Man kann es als eine angestoßene Welle der Erneuerung sehen, die im Jahr 2021, dem Jahr des Metall-Büffel und dem Zeichen 51 – der Erschütterung einen deutlichen Marker setzt. Diesem folgt dann im Jahr darauf der Wasser-Tiger und das Zeichen 21 – Das Durchbeißen. Das Ende der großen Welle an Zunahme der Erkenntniskraft wird dann im Jahr 2025 mit der Holz-Schlange und der Verfinsterung des Lichts im Zeichen 36 erreicht.

Wie gut also in der eigenen Kraft zu sein, um nicht zum Spielball der Gezeitenströmung zu werden. Für den Wissenden, so sagt Laotse, sind solche Ereignisse einerlei. Er pflegt seine Person, wartet ab und festigt dadurch sein Schicksal. Eine wahrhaft große Haltung, die sich einstellen kann, wenn man seinen Blickwinkel auf die großen Zusammenhänge lenkt und nicht im kleinlich abgezirkelten Wendekreis des Ich-Gefühls verharrt. Um eine solche innere Haltung des leeren Betrachtens ohne Bewertung zu erreichen, ist uns das Buch der Wandlungen, das Yi Jing eine einzigartige Hilfe. Man darf dem Himmel dankbar sein, dass er uns den Weg dorthin gewiesen hat, denn nichts ist wertvoller als Gelassenheit, die auf Verstehen beruht.

Übrigens: Das neue Jahr 2018 begann hoffnungsvoll, denn genau am Neujahrsabend, erwartete uns der Fortschritt von H 35, am ersten Tag des neuen Jahres die Begeisterung von H 16 und diesem folgte das leere Betrachten von H 20. Da kann man nur sagen: „Der Rutsch hinein wird gut“.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern in allen Lebenslagen für dieses Jahr ein inneres Lächeln, das auf Zufriedenheit mit dem beruht, was da gerade ist. Nichts wollen, nichts machen oder wie es uns die fünfte Linie von Hexagramm 5 – Das Warten rät: „Warten bei Wein und Speise“ und bereit sein, wann immer und zu was auch immer eine solche Bereitschaft gefordert wird.

Herzlichst. René van Osten

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Das Buch zum Thema

Hexagramm 27 – Die Ernährung
Von der Quantität und der Qualität, dem rechten Maß und der Charaktepflege

Autor: René van Osten
Gebundene Ausgabe, 100 Seiten
ISBN:9783906873442
ZhanDao Edition
Preis: 20.00 €
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